Kastrationen

Leid verhindern bevor es entsteht

Unzählige Tiere erblicken in Rumänien jährlich das Licht der Welt. Sie werden in ein Leben geboren, in dem sie meist unerwünscht sind, werden wie Müll behandelt und entsorgt. Niemand fühlt sich für diese armen Wesen verantwortlich.

Kastrationen sind die einzig sinnvolle Lösung, die unkontrollierte Vermehrung der Hunde und Katzen und das damit verbundene Elend zu verhindern.

Viele Tiere ungeplanter Würfe werden auf der Straße ausgesetzt oder kommen dort zur Welt. Ein Großteil überlebt die harten Bedingungen des Streunerlebens nicht lange. Diese Tiere sterben sehr früh an Krankheiten oder fallen dem Straßenverkehr zum Opfer. Den überlebenden Tieren droht ein entbehrungsreiches Leben, geprägt von Hunger, Krankheit und Angst. Oftmals endet dies in einem der maßlos überfüllten städtischen Tierheime Rumäniens oder einer Tötungsstation.

 

Um das Straßenhundeproblem zu lösen, wurde in Rumänien ein Gesetz erlassen. Demnach dürfen Straßenhunde eingefangen und nach einer Frist von zwei Wochen getötet werden. Einfangen und Töten der Hunde ist nicht nur grausam, sondern verfehlt auch das Ziel der Reduktion der Streuner. Dort wo vermeintlicher Lebensraum und Reviere frei werden, finden sich bald wieder neue Tiere ein, vermehren sich und die Elendsspirale dreht sich von Neuem.

Die Quelle des Straßenhundeproblems ist größtenteils bei den Besitzertieren zu finden. In Rumänien sieht das Gesetz zwar neben der Kastrationspflicht auch eine Kennzeichnungs- und Registrierpflicht für Besitzerhunde vor. Doch leider nützt dieses Gesetz wenig, wenn sich die Bevölkerung nicht daran hält bzw. sich die Kosten dafür nicht leisten kann. Viele Tiere werden aus diesem Grund einfach ausgesetzt.

 

 

Die Vermittlung dieser Tiere ins Ausland erscheint auf den ersten Blick eine sinnvolle und positive Lösung, dennoch betrifft dies nur eine geringe Anzahl an Tieren, und löst an der Gesamtsituation rein gar nichts. Fakt ist, dass die Masse an notleidenden Tieren nicht durch Vermittlung gerettet werden kann. Diese Tatsache müssen wir ganz realistisch betrachtet akzeptieren. Zu viele neue Tiere rücken tagtäglich nach.

Dieser schlimme Kreislauf kann langfristig nur mit Hilfe der Kastrationen durchbrochen werden. Das Leid muss im Vorfeld verhindert werden, es darf gar nicht erst entstehen. Nur so kann die Population auf humane Weise eingedämmt werden.

Dies ist auch der Grund, warum wir den Schwerpunkt unserer Tierschutzarbeit auf die Kastration gelegt haben.

 

Wer ist unser Partner?

Die Sache Vet Clinic/Sache Foundation ist unser Partner vor Ort und verfolgt seit vielen Jahren genau dieses Ziel. Die Klinik befindet sich in der Nähe von Bukarest. Das ganze Jahr über werden Kastrationen sowohl in der Klinik, als auch in entfernteren Gebieten durchgeführt. Die Kastrationen sind für die Besitzer der Hunde und Katzen kostenlos und werden ausschließlich über Spenden finanziert. Wir kennen die Gründerin Laura Fincu und den Tierarzt Marius persönlich. Sie arbeiten mit dem gesamten Team unermüdlich und leisten großartige Arbeit.

Bei unserem letzten Besuch in der Klinik haben wir erfahren, dass für die Kastrationskampagnen in der naheliegenden Ortschaft Tunari dringend Hilfe benötigt wird. Hier möchten wir regelmäßig weitere Kastrationskampagnen fördern und es den Menschen ermöglichen, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Die Nachfrage nach Kastrationen ist enorm. Angebotene Termine sind innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Das zeigt uns, dass bereits ein Umdenken in der Bevölkerung stattfindet.

 

Wie kannst du helfen?

Die zahlreichen Kastrationen kosten Geld.

Du kannst mit einer einmaligen Spende oder mit einer regelmäßigen Kastrationspatenschaft wertvolle Hilfe leisten. Durchschnittlich kostet die Kastration eines Tieres 25 Euro.

Ein geringer Betrag mit großer Wirkung, wenn man bedenkt, dass mit nur einer einzigen Kastration hundertfaches Leid verhindert wird.

Nähere Informationen zur Kastrationspatenschaft findest du hier.

In der Prävention findet sich mehr Erfolg, als in der Verwaltung von Not und Elend.

 

 

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